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ari HDSP Bausätze

ari HDSP Bausätze

HDSP steht in diesem Fall für "High End Lautsprecher mit digitalem Signalprozessor". Die ari acoustics Lautsprecherbausätze mit der Endung HDSP sind speziell für die Kombination mit dem Hypex Verstärker AS2.100 ausgelegt. Die HDSP Lautsprecher gibt es in einer hinsichtlich Preis-Leistungsverhältnis unschlagbaren aktiv-passiv Ausführung. Hier sitzt der Verstärker vor der passiven Frequenzweiche und arbeite mit dieser zusammen. Die integrierte passive Frequenzweiche  übernimmt in erster Linie die Trennung von Hoch- und Tieftöner und ist auf geringste Verluste hin optimiert. Hierdurchkann der mittlere Wirkungsgrad der Lautsprecher um rund 3dB gesteigert werden. Die Frequenzgangentzerrung, Baffle-Step Kompensation und Basserweiterung übernimmt das DSP Modul des Hypex Verstärkers. Auf diese Weise wird bei einem zwei-Wege Lautsprecher nur ein Verstärkerkanal pro Lautsprecher benötigt, d.h. ein Hypex Modul reicht für die Stereowiedergabe aus.

Durch die nahezu unbergenzten Möglichkeiten der DSP-Steuerung kann der Frequenzgang sehr flexibel auf die Gehäuseausführung eingestellt werden. Daher können die Lautsprecher der HDSP-Serie sowohl als Kompaktlautsprecher, Regalbox oder Standbox gebaut werden. Besonders die Ausführungen mit kompakten Gehäusen (Kompaktbox, Regalbox) profitieren von den Möglichkeiten der Elektronik. Die passive Frequenzweiche bleibt in allen Fällen unverändert. Die notwendigen Filtereinstellungen des Hypex DSP-Moduls werden mitgeliefert und auf Wunsch bereits einprogrammiert.

Mit den mitgelieferten Filtereinstellungen wird eine Frequenzganglinearität im Freifeld von +/1 dB und eine absolut neutrale Klangbalance erreicht. Zudem kann der Lautsprecher nach Fertigstellung auf Ihren Raum eingemessen werden. Sie müssen uns nur eine entsprechende Messung zusenden - wir optimieren Ihre Filtereinstellung unter Berücksichtigung der psychoakustischen Grundlagen.

Die Kombination aus DSP - gesteuertem Verstärker und kompakter Standbox ist absolut begeisternd. Das System ist nicht billig aber gut, extrem flexibel und zukunftssicher. Dank des im Hypex Verstärker integrierten DSP-zweigs für einen Subwoofer kann dieser sehr einfach angesteuert werden. Dies ist im übrigens eine hervorragende Verwendung für einen bereits vorhandenen Verstärker.

Die Hypex-Verstärker können zudem einfach miteinander verbunden werden. So ist der Ausbau zu einem kompromisslosen, vollaktiven System jederzeit möglich - sprechen Sie mit uns.

 

Der HDSP-Bausatz

enthältfür ein Lautsprecherpaar:

- die Lautsprecherchassis,

- das Material für die passiven Frequenzweichen

- Zubehör für den Gehäusebau (Dämpfungsmaterial, Dämmaterial, Bassreflexrohr, Kabel, Polklemmen)

- das Hypex-Verstärkermodul in der gewünschten Ausführung

- Tabelle der Filtereinstellungen im Hypex-Filterdesigner

- Service incl.: Optimierte Raumanpassung wenn Sie uns eine Raummessung zur Verfügung stellen

- Service gegen Gebühr werden Sie auch Messequipment leihen können - sprechen Sie mit uns, wir bereiten das gerade vor

 

Sicherheitshinweis: Die in der Bedienungsanleitung (Manual) des Hypex Verstärkermoduls dargestellten Sicherheitshinweise sind unbedingt einzuhalten. Ebenso sind die Hinweise zum Einbau und zur Kabelverlegung unbedingt zu beachten. Das Gerät ist ohne nach hinten abschließendes Gehäuse und darf nur in korrekt eingebautem Zusand an das 230V Stromnetz angeschlossen werden. In uneingebautem Zustand können elektrische Leistungsbauteile mit lebensgefährlichen Spannungen berührt werden. Vor dem Ausbau des Geräts muß dieses ausgeschalten, der Netzstecker abgezogen, und das vollständige Entladen der Netzteilkondensatoren abgewartet werden.

 

Bedienungsanleitung: Die Bedienungsanleitung (Manual) liegt nur in englischer Sprache vor. Bitte stellen Sie sicher, dass sie die Einbau- und Sicherheitshinweise fehlerfrei verstehen.


FAQ zur HDSP Linie

 

  • Anschüsse: Das Boxenpaar hat nur einen Verstärker. Heißt das, dass die 2. Box über Cinch Line out angeschlossen wird ?

Am Verstärker gibt es eine Buchse für einen Bananenstecker, der das Leistungs-Signal für den zweiten Lautsprecher führt. Hier schließt man das Lautsprecherkabel der zweiten Box direkt an.

  • Ich habe verschieden Digitalquellen (Kabel Receiver, Blu-ray Player, CD Player). Wie würden sie diese Quellen an den Hypex anschließen? Ich meine er hat ja nur einen S/PDIF Eingang, oder ? Sowie ich es verstanden haben erpart mir die Box einen ganzen Gerätepark: Vor-, Endstufe, D/A Wandler. Nur obigen Fragen müssten geklärt werden...

Das Gerät hat nur einen Eingang und keinen Eingangswahlschalter. D.h. Sie brauchen ein Gerät zur Signalumschaltung. Perfekte Lösungen gibt es von FUNK Tonstudiotechnik. Auch von Oehlbach gibt es entsprechende Produkte oehlbach digital selector


  • Gibt es noch eine Steigerung zu der MaxiWave mit DSP? Welche Standbox würden sie empfehlen?

Die MaxiWave nutzt absolute Top Chassis! Lediglich der Maximalpegel und damit der "Punch" im Tiefbass ist begrenzt. Dies ist am Anstieg des Klirrfaktors unterhalb 100Hz zu erkennen. Eine Steigerung ist möglich und zwar durch:

Variante 1: MaxiWave ergänzt durch Subwoofer z.B mit ein bis zwei SW223 (oder SW310?) oder zwei bis vier SW182. Die Korrektur übernimmt die DSP-Sektion der MaxiWave gleich mit - man benötigt lediglich eine oder mehrere möglichst starke Endstufe(n) (gebrauchter AV-Receiver, vorhandener Verstärker). Ein Subwoofer als Unterbau zur MaxiWave ergänzt diese zur perfekten Standbox.

Variante 2: Maxi2-HDSP mit 2 Tiefmitteltönern (siehe Webshop) oder als Maxi2Wave-HDSP Variante mit dem SEAS DXT Hochtöner (ist gerade im Aufbau, dauert aber noch ein bis zwei Wochen für das Feintuning). Nochmals gesteigerte Dynamik im gesamten Bereich und noch mehr Möglichkeiten der Klangabstimmung durch variierbares Abstrahlverhalten.

Neu: Variante3: MaxiWaveEB, die MaxiWave mit erweitertem Bass. Optimales Preis/Leistungs-Verhältnis

 Entscheidend ist, dass der Lautsprecher im Bassbereich auf den Raum eingemessen wird. Ein TechTalk zur DSP Korrektur ist in Vorbereitung.

Ergänzung 1: Front mit abgerundeten Kanten zur Reduktion der Beugung. Passivradiator statt Bassreflexöffnung.

Ergänzung 2: Die Box kann mit 7° Neigung nach hinten aufgebaut werden. Das verbessert nochmals die Phasenlage der Chassis

 

  • Die MaxiWave wird auch als kleine Box mit 10l Volumen, Gehäusevariante A, angeboten. Wie ist denn da die Basswiedergabe

Für die Gehäusegröße ist der Bass sensationell. Allerdings kommt er bei weitem nicht an Tiefgang und Mächtigkeit der Gehäusevariante B und C heran. Vor allem der maximale Schalldruck ist geringer. Es ist somit ein extrem hochwertiger Lautsprecher für kleine Räume oder wenn er durch einen Subwoofer unterhalb 80Hz ergänzt wird.

  • Eignet sich die MaxiWave, Gehäusevariante A, auch als Monitor für den Schreibtisch?

Unbedingt - das ist ein echter High-End PC-Monitor. Allerdings muß der Lautsprecher exakt in der Höhe ausgerichtet werden. Steht der Lautsprecher auf der Tischplatte muß er also deutlich nach hinten gekippt werden oder man baut ihn gleich mit einer schrägen Frontwand. Der Hochtöner sollte auf eine Stelle rund 10cm oberhalb der Ohren des Zuhörers zeigen. Auf Grund der kurze Distunz zwischen Lautsprecher und Hörer ist die korrekte Einstellung klanglich deutlich merkbar. Bis auf Coax-Lautsprecher gilt dies übrigens für alle Mehrwegesysteme und ist keine besondere Eigenschaft der MaxiWave.  


  • Wie kann denn die MaxiWave zu einem Heimkinosystem ergänzt werden? Was sind passende Center-, Sub-  und Rear-Lautsprecher?

Center:  Im Idealfall ist die Maximallautstärke des Centers rund 6dB lauter als die der Front links + rechts Lautsprecher. Ideal geeignet ist eine Konstruktion wie die HE-Maxi2-Center. Als MaxiWave Center in Aktiv-version allerdings mit 2x WF182BD04, WF120BD04 und  SEAS Hochtöner bestückt. Die Schallwandmaße bleiben gleich, Die Tiefe kann auf 25cm reduziert werden. Das ist dann schon richtig großes Kino.

Nach meiner Erfahrung mit der MaxiWave ist das aber nur dann notwendig, wenn sie besonderen Wert auf extrem lauten Kinosound legen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass der gleiche Hochtöner und gleiches Membranmaterial verwendet wird und dass der Hochtöner über dem Mitteltöner plaziert ist. Ich halte überhaupt nichts von liegenden Systemen mit dem Hochtöner zwischen zwei Tiefmitteltönern!!

Für Front und Center schlage ich daher die MaxiWave-HDSP vor.  Wenn Sie einen Subwoofer einsetzen, dann sollten Sie die MaxiWave im geschlossenen Gehäuse bauen . Im Bereich bis 100Hz gibt es da keine Unterschiede und der Lautsprecher ist schnuckelig klein. Mit dem geschlossenen Gehäuse gibt es auch kein Problem mit dem Bassreflexkanal, wenn Sie den Lautsprecher flacher bauen. Das gilt grundsätzlich auch für die Rear-Lautsprecher.

Rear: Rear Lautsprecher werden oftmals an die Wand gehängt oder sehr wandnah betrieben. Verwendet man hierbei konventionelle Lautsprecher ist das nicht unkritisch, das sich im Grundtonbereich eine deutliche Absenkung und im oberen Bassbereich eine deutliche Anhebung ergibt. Das kann bei der aktiven MaxiWave elektronisch korrigiert werden.

Aktuell arbeite ich an einer geeigneten Lösung für einen passiven flachen Wand-Surroundlautsprecher mit guter Optik und mit besonders breitem Rundstrahlverhalten. Das wird aber erst im Herbst fertig werden.

Subwoofer: Subwoofer können im Heimkino nicht groß und leistungsfähig genug sein. Als musikalischer Subwoofer empfehle ich, mehrere kleine System zu verwenden statt einem riesengroßen. Empfehlung für einen 40qm Raum: eine Endstufe: RCM DT300 treibt zwei Chassis SW263 WA01 in jeweils einem eigenen Gehäuse. Das Ganze wird über den DSP Subwooferausgang der frontseitigen MaxiWave-HDSP angesteuert und geregelt. Wenn es Richtung Präzsision gehen soll, empfehle ich ein geschlossenes 25l Gehäuse. Wenn es von der Lautstärke nicht ausreicht kann immer noch durch eine Passivmembran auf Bassreflex umgebaut, oder mit weiteren Subwoofer ergänzt werden.

 

  • Brauche ich ein Messmikrophon, wenn ich die MaxiWave sinnvoll nutzen will?

Nein, wenn Sie die DIY Standardmaßgabe: "Möglichst genau wie im Bauplan und möglichst frei im Raum aufgestellt" beherzigen.

Ja, wenn sie alle Pozenziale des Lautsprechers ausschöpfen wollen oder besondere Aufstellbedingungen haben. Bitte bedenken Sie: Mit einem solchen System sind Sie in der echten Spitzenklasse. Die Präzision im Bass kommt in erster Linie durch die individuelle Raumanpassung (siehe HDSP SubSupport, Techtalk No8.) und die Natürlichkeit im Mittel- und Hochtonbereich durch die Qualität der Lautsprecher! Die optimale Anpassung an die Raumakustik, die Ihnen mit den MaxiWaves optimal gelingt, bringt viel. Viel mehr als exotische Kabel, hochwertigste Verstärker oder sündteure Weichenbauteile. Ich empfehle Ihnen daher, den Kauf eines ordentlichen kalibrierten Messmikrophons mit einzuplanen (ab 150€). Dies gilt umso mehr, wenn sie aus ästhetischen Gründen von den Gehäusevorgaben abweichen wollen.


  • Wie können Messdaten der Messsoftware ARTA importiert werden?

1. Exportieren Sie Ihre Impulsresponds Daten in Arta als ASCI Datei. Arta File schreibt dabei zwei Reihen und einen beschreibenden Kopftext raus. Die Hypex Software erartet aber nur eine Spalte mit Daten. Der Kopftext und die erste Spalte muss also entfernt werden. Das geht ganz einfach mit dem Editor notepad2 der kostenlos von  http://www.flos-freeware.ch/notepad2.html heruntergeladen werden kann

2. Öffnen Sie das Datenfile mit dem notepad2 editor. Die Frage, ob Sie dieses lange File wirklich öffen wollen können Sie mit "ja" beantworten. Sie sollten jetzt 4 Zeilen Kopftext und zwei lange Spalten sehen

3. Entfernen Sie die Kopftextzeilen vollständig durch 4mal STRG+Shift+X

4. Markieren Sie alle restlichen Daten mit STRG+A

5. Entfernen Sie nun die erste Spalte mit Alt+Z so oft, bis die Zahlen der zweiten Spalte ganz vorne sind

6. Speichern sie unter neuername.txt ab

7. Sie können neuername.txt nun in den Hypex Designer importieren.

Wichtig: Achten Sie bitte darauf, dass die Einstellung der Settings (Samplerate) in der Hypex Software der Einstellung von Arta bei der Messung entspricht. Sie bekommen sonst den falschen Frequenzgang.

HDSP-SubSupport

SubSupport für die Lautsprecher der HDSP-Linie am Beispiel der MaxiWave-HDSP

Die MaxiWave-HDSP bietet unübertroffene Klangqualität dank modernster Gehäuse-, Chassis- und Frequenzweichentechnologie. Dank DSP-Technik ist sie auch optimal auf den Raum, die Aufstellung und nicht zuletzt den eigenen Hörgeschmack abstimmbar. Was will man mehr?

 - Basspunch! -

Die MaxiWave-HDSP hat einen herausragenden Bass – trocken, präzise und sehr tief. Der macht so viel Spaß, der der Lautstärkeregler unweigerlich immer weiter aufgedreht wird. So lange, bis der 18cm Tieftöner an seine Grenze stößt. Die liegt zwar erst bei der sehr gehobenen Lautstärke von 95dB und damit ausreichend hoch für die allermeisten Anwendungen – aber sie liegt im Bassbereich viel niedriger als im ganzen Grund- und Hochtonbereich. Dort schafft die MaxiWave-HDSP bei entsprechender Abstimmung gut 105dB (bei 3kHz sogar über 110dB!). Sie erfüllt damit problemlos jeden Wunsch nach voller Dynamik - auch in großen Räumen. Damit der Bassbereich nicht nur in der Qualität sondern auch in der Quantität mitkommt, braucht es eine passende Bassunterstützung mit ausreichend Membranfläche. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten die im Folgenden kurz vorgestellt werden.

HDSP-Story

Ein schickes , kleines System

Neulich wurde ich gebeten eine schicke, kleine Anlage zusammenzustellen. Der vorhandene Gerätepark sollte durch ein möglichst kompaktes System ersetzt werden. Chromblitzende Gerätetürme und mächtige Plattenspieler waren nicht gefragt.

Das System

Nach Test mehrerer – auch sehr hochpreisiger Komponenten – entschied ich mich mit meinem Kunden für eine sehr preiswerte Kombination aus dem kleinen Musikserver Logitech Squeezbox-Touch und dem digital ansteuerbaren Verstärkermodul Hypex AS2.100 Digital.

Die Squeezebox-Touch ist ein kleiner, schicker Musikserver, welcher Musikstücke von einer angeschlossenen Festplatte, dem per LAN oder WLAN verbundenen PC oder aus dem Internet Radio abspielt. Die Sqeezebox ist einfach zu bedienen und hat neben digitalen Ausgängen auch einen eigenen Digital/Analaog Wandler und entsprechend analoge Ausgänge. An die Squeezbox Touch kann direkt eine Festplatte angehängt werden. Das System ist daher auch vollkommen unabhängig von einem PC betriebsbereit.

Der Hypex Verstärker AS2.100 ist ein zweikanaliger Schaltverstärker modernster Bauart mit einer Sinus Ausgangsleistung von 100Watt an 4 Ohm. Die Besonderheit des Systems ist das integrierte DSP-Modul, welches durch frei programmierbare Filter eine sehr feinfühlige Klangbeeinflussung erlaubt. Es ermöglicht zudem die Ansteuerung eines separaten Subwoofers. Das Hypex Verstärkermodul gibt es als AS2.100 mit analogen Eingängen oder als AS2.100Digital mit einem zusätzlichen digitalen Eingang.

Meine Versuche mit Squeezbox und Hypex Verstärker zeigten ein problemloses Zusammenspiel der beiden Komponenten. Brummprobleme treten keine auf und auch das Rauschen ist extrem gering. Die absolute Störfreiheit ist begeisternd. Nicht ganz so begeistert bin ich vom D/A Wandler des Squeezebox Servers. Im Vergleich zu einem sehr hochwertigen Studiosystem (RME Fireface 800 für 1200€) spielt er doch eher verhangen. Wesentlich besser, mit einem klaren und offenen Klangbild ist der im Hypex Verstärkermodul verwendete D/A-Wandler. Meine Empfehlung ist daher, die Squeezbox mittels SPDIF Datenleitung an den Digitaleingang des Hypex AS2.100Digital anzuschließen. Der Klanggewinn bietet einen guten Gegenwert zu den 50 € Aufpreis, der bei dem Hypex-Verstärker für den Digitaleingang aufzuwenden ist. Zudem kann Verstärker und Server mit einem recht langen Kabel verbunden werden ohne dass Klangeinbußen durch Einstreuungen zu befürchten sind.

Der Lautsprecher

Kombiniert wurde das System mit der beim Kunden vorhandenen kleinen Standbox ari-acoustics HE-Mini2. Dabei wurde der Frequenzgang im Bereich bis 350Hz an die Raumakustik angepasst und die Basswiedergabe bis hinunter auf 40Hz erweitert. Der klangliche Erfolg hat voll überzeugt. Es ist schlichtweg begeisternd mit welcher Kraft und Präzision die kleinen Tieftöner zu Werke gehen. Durch die Raumanpassung konnten Reste von Dröhnfrequenzen vollständig eliminiert werden. Zudem wurde der Frequenzbereich unterhalb 40Hz steilflankig beschnitten, wodurch die maximale Dynamik des Lautsprechers deutlich gesteigert werden konnte. Der Verstärker kann bei der Musikwiedergabe voll ausgefahren werden ohne dass im Bassbereich Kompression auftritt oder die Schwingspulen der Tieftöner anschlagen. Angespornt durch diesen Erfolg entwickelte ich die HDSP Lautsprecherserie.

Technik der Maxi2-HDSP

Die Maxi2-HDSP bildet die aktuelle Spitze der HDSP Linie. Sie bietet die gesamte Bandbreite des musikalischen Geschehens und spielt mit herausragender Dynamik. Wesentlichen Anteil daran haben die herausragenden Lautsprecherchassis  WF182BD01 und TW030WA06 von Wavecor. Um die Dynamik der beiden Tieftöner voll auszunutzen wird die Maxi2 mit einem Verstärkerbausteil Hypex AS2.100 pro Box ausgerüstet, so dass 2 mal 100Watt Ausgangleistung pro Lautsprecher zur Verfügung stehen. Bei der Maxi2-HDSP ist der Verstärker teilweise vor der Frequenzweiche angeordnet. Ein Verstärkerzug versorgt einen WF182BD01, der andere Verstärkerzug versorgt die passiv getrennte Kombination aus WF182BD01 und TW030WA06. Hierdurch stehen in den besonders leitungshungrigen Frequenzbereichen die gesamte Verstärkerleistung der beiden Endstufen zur Verfügung.

Die Abstrahlcharakteristik des Lautsprechers kann flexibel an den Einsatzzweck angepasst werden. So kann der zweite Tieftöner bis zur Trennfrequenz bei 1500Hz mitlaufen wodurch ein - im Stimmbereich bündelndes - D'Appolito System entsteht. Alternativ kann er bereits ab 300 Hz abgekoppelt werden, wodurch sich ein ausgeglichenes Rundstrahlverhalten einstellt.  Die entsprechenden Filtereinstellungen werden dem Bausatz mitgeliefert, so dass dies sehr einfach am fertigen Lautsprecher auszutesten ist.

Die Maxi2 kann in unterschiedlichsten Gehäuseformen aufgebaut werden – je nach gewünschten Aufstellbedingungen. Die Gehäusegröße wirkt sich dabei vorwiegend in der Basswiedergabe aus. Das geschickte Zusammenspiel von Bassreflexgehäuse, elektronischer Bassanhebung und Subsonicfilter ermöglicht eine Basswiedergabe, wie sie mit passiven Lautsprechern einfach nicht zu erreichen ist. Die Aktivelektronik sorgt in jedem Fall dafür, dass die verwendeten Chassis kompromisslos ausgelastet aber nicht überfordert werden.

Als flacher Wandlautsprecher Maxi2Wand-HDSP ist sie besonders für das große Heimkino geeignet. Im geschlossenen Gehäuse erreicht sie spielend den oberen Bassbereich um dort an den Subwoofer zu übergeben. In Bassreflexausführung erreicht sie sogar eine untere Grenzfrequenz von 45Hz und das bei überragender Dynamik.

Als mittelgroße Regalbox Maxi2Regal-HDSP brilliert sie mit einem prägnanten Tiefbass der dank elektronischer Entzerrung lineare bis herunter zu 32Hz reicht. Steht die Musikwidergabe im Vordergrund, kommt auch in größeren Räumen nicht der Wunsch nach einem Subwoofer auf. Ob frei auf einem Ständer stehend oder eingebaut ins Regal - die Maxi2Regal-HDSP bietet die optimale Klangqualität im Verhältnis zur Gehäusegröße.

Als ausgewachsene Standbox  Maxi2-HDSP reicht sie noch ein bisschen weiter in den Tiefbasskeller hinab. Der Unterschied ist nicht groß aber merkbar. Wer die optimale Klangqualität aus den verwendeten Komponenten herausholen will, kommt um die Maxi2-HDSP in der Standversion nicht herum.

Wenn ausgedehnter Tiefbass bei optimaler Qualität im Vordergrund steht kann die Maxi2-HDSP besonders vorteilhaft mit Passivmembranen aufgebaut werden. Dabei kommen pro Lautsprecher drei Passivmembranen Wavecor PR182 zum Einsatz. Sie sorgen für eine präzise Tiefbasswiedergabe ohne Strömungsgeräusche durch Bassreflexrohre. Zudem verhindern die Passivmembranen das ungewollte Austreten störender Schallanteilen im Mitteltonbereich aus dem Gehäuse. Dies sorgt für die bestmögliche Klangqualität aller Lautsprechervarianten der Maxi2-HDSP Familie.

Ein schwingungsgedämpfter Aufbau des Gehäuses trägt erheblich zu einem klaren und gut kontourierten Klangbild bei. In allen Bausätzen sind daher besonders schwere, körperschalldämpfende Bitumenplatten mit einem Flächengewich von 12kg/qm zur Gehäusebedämpfung enthalten.


Gehäusegrößen und Frequenzgänge:

A: Flacher Wandlautsprecher:   
HxBxT: 53cm x 23cm x 17cm, Volumen: 12 l,

Frequenzgang: f-3dB = 70 Hz – 30kHz (geschlossenes Gehäuse) / 45 Hz - 30 kHz (Bassreflexgehäuse)

B: Kompakte Regalbox:
HxBxT: 53cm x 23cm x 35cm, Volumen: 25 l,
Frequenzgang: f-3dB = 32 Hz – 30kHz

C: Standbox als Bassreflexgehäuse mit/ohne Passivmembranen:
HxBxT: 105cm x 23cm x 35cm, Volumen: 50 l,
Frequenzgang: f-3dB = 28 Hz – 30kHz


sonstige technische Daten

  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Trennfrequenz: 1500 Hz; 24db/oktave akustisch, 18db/12db elektrisch
  • mittlerer Wirkungsgrad: 89 dB bie 2.83V
  • Maximaler Schalldruck in 1m Entfernung im Freifeld:
    36Hz- 30kHz: 106db
  • Empfohlender Hörabstand:  2m -3m -4m

 

Beispiele der Maxi2-HDSP:

Gehäuse mit trapezförmigem Grundriss, Tiefe 420mm:

  • Reduktion stehender Wellen im Gehäuse
  • schlankere Erscheinung
  • Gehäuseelemente auf Gehrung gearbeitet, Front aufgesetzt
  • 3D-gefräste Front (Bausatz Zubehör)
  • 3D-gefräster Standfuß (Bausatz Zubehör)

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Beispiel: Gehäuse mit rechteckigem Grundriss, Tiefe 350mm

  • Kompaktere Abmasse
  • einfacher Aufbau
  • Platten stumpf beschnitten
  • 3D-gefräste Front (Bausatz Zubehör)

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