Drucken

FAQ zur HDSP Linie

FAQ zur HDSP Linie

 

  • Anschüsse: Das Boxenpaar hat nur einen Verstärker. Heißt das, dass die 2. Box über Cinch Line out angeschlossen wird ?

Am Verstärker gibt es eine Buchse für einen Bananenstecker, der das Leistungs-Signal für den zweiten Lautsprecher führt. Hier schließt man das Lautsprecherkabel der zweiten Box direkt an.

  • Ich habe verschieden Digitalquellen (Kabel Receiver, Blu-ray Player, CD Player). Wie würden sie diese Quellen an den Hypex anschließen? Ich meine er hat ja nur einen S/PDIF Eingang, oder ? Sowie ich es verstanden haben erpart mir die Box einen ganzen Gerätepark: Vor-, Endstufe, D/A Wandler. Nur obigen Fragen müssten geklärt werden...

Das Gerät hat nur einen Eingang und keinen Eingangswahlschalter. D.h. Sie brauchen ein Gerät zur Signalumschaltung. Perfekte Lösungen gibt es von FUNK Tonstudiotechnik. Auch von Oehlbach gibt es entsprechende Produkte oehlbach digital selector


  • Gibt es noch eine Steigerung zu der MaxiWave mit DSP? Welche Standbox würden sie empfehlen?

Die MaxiWave nutzt absolute Top Chassis! Lediglich der Maximalpegel und damit der "Punch" im Tiefbass ist begrenzt. Dies ist am Anstieg des Klirrfaktors unterhalb 100Hz zu erkennen. Eine Steigerung ist möglich und zwar durch:

Variante 1: MaxiWave ergänzt durch Subwoofer z.B mit ein bis zwei SW223 (oder SW310?) oder zwei bis vier SW182. Die Korrektur übernimmt die DSP-Sektion der MaxiWave gleich mit - man benötigt lediglich eine oder mehrere möglichst starke Endstufe(n) (gebrauchter AV-Receiver, vorhandener Verstärker). Ein Subwoofer als Unterbau zur MaxiWave ergänzt diese zur perfekten Standbox.

Variante 2: Maxi2-HDSP mit 2 Tiefmitteltönern (siehe Webshop) oder als Maxi2Wave-HDSP Variante mit dem SEAS DXT Hochtöner (ist gerade im Aufbau, dauert aber noch ein bis zwei Wochen für das Feintuning). Nochmals gesteigerte Dynamik im gesamten Bereich und noch mehr Möglichkeiten der Klangabstimmung durch variierbares Abstrahlverhalten.

Neu: Variante3: MaxiWaveEB, die MaxiWave mit erweitertem Bass. Optimales Preis/Leistungs-Verhältnis

 Entscheidend ist, dass der Lautsprecher im Bassbereich auf den Raum eingemessen wird. Ein TechTalk zur DSP Korrektur ist in Vorbereitung.

Ergänzung 1: Front mit abgerundeten Kanten zur Reduktion der Beugung. Passivradiator statt Bassreflexöffnung.

Ergänzung 2: Die Box kann mit 7° Neigung nach hinten aufgebaut werden. Das verbessert nochmals die Phasenlage der Chassis

 

  • Die MaxiWave wird auch als kleine Box mit 10l Volumen, Gehäusevariante A, angeboten. Wie ist denn da die Basswiedergabe

Für die Gehäusegröße ist der Bass sensationell. Allerdings kommt er bei weitem nicht an Tiefgang und Mächtigkeit der Gehäusevariante B und C heran. Vor allem der maximale Schalldruck ist geringer. Es ist somit ein extrem hochwertiger Lautsprecher für kleine Räume oder wenn er durch einen Subwoofer unterhalb 80Hz ergänzt wird.

  • Eignet sich die MaxiWave, Gehäusevariante A, auch als Monitor für den Schreibtisch?

Unbedingt - das ist ein echter High-End PC-Monitor. Allerdings muß der Lautsprecher exakt in der Höhe ausgerichtet werden. Steht der Lautsprecher auf der Tischplatte muß er also deutlich nach hinten gekippt werden oder man baut ihn gleich mit einer schrägen Frontwand. Der Hochtöner sollte auf eine Stelle rund 10cm oberhalb der Ohren des Zuhörers zeigen. Auf Grund der kurze Distunz zwischen Lautsprecher und Hörer ist die korrekte Einstellung klanglich deutlich merkbar. Bis auf Coax-Lautsprecher gilt dies übrigens für alle Mehrwegesysteme und ist keine besondere Eigenschaft der MaxiWave.  


  • Wie kann denn die MaxiWave zu einem Heimkinosystem ergänzt werden? Was sind passende Center-, Sub-  und Rear-Lautsprecher?

Center:  Im Idealfall ist die Maximallautstärke des Centers rund 6dB lauter als die der Front links + rechts Lautsprecher. Ideal geeignet ist eine Konstruktion wie die HE-Maxi2-Center. Als MaxiWave Center in Aktiv-version allerdings mit 2x WF182BD04, WF120BD04 und  SEAS Hochtöner bestückt. Die Schallwandmaße bleiben gleich, Die Tiefe kann auf 25cm reduziert werden. Das ist dann schon richtig großes Kino.

Nach meiner Erfahrung mit der MaxiWave ist das aber nur dann notwendig, wenn sie besonderen Wert auf extrem lauten Kinosound legen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass der gleiche Hochtöner und gleiches Membranmaterial verwendet wird und dass der Hochtöner über dem Mitteltöner plaziert ist. Ich halte überhaupt nichts von liegenden Systemen mit dem Hochtöner zwischen zwei Tiefmitteltönern!!

Für Front und Center schlage ich daher die MaxiWave-HDSP vor.  Wenn Sie einen Subwoofer einsetzen, dann sollten Sie die MaxiWave im geschlossenen Gehäuse bauen . Im Bereich bis 100Hz gibt es da keine Unterschiede und der Lautsprecher ist schnuckelig klein. Mit dem geschlossenen Gehäuse gibt es auch kein Problem mit dem Bassreflexkanal, wenn Sie den Lautsprecher flacher bauen. Das gilt grundsätzlich auch für die Rear-Lautsprecher.

Rear: Rear Lautsprecher werden oftmals an die Wand gehängt oder sehr wandnah betrieben. Verwendet man hierbei konventionelle Lautsprecher ist das nicht unkritisch, das sich im Grundtonbereich eine deutliche Absenkung und im oberen Bassbereich eine deutliche Anhebung ergibt. Das kann bei der aktiven MaxiWave elektronisch korrigiert werden.

Aktuell arbeite ich an einer geeigneten Lösung für einen passiven flachen Wand-Surroundlautsprecher mit guter Optik und mit besonders breitem Rundstrahlverhalten. Das wird aber erst im Herbst fertig werden.

Subwoofer: Subwoofer können im Heimkino nicht groß und leistungsfähig genug sein. Als musikalischer Subwoofer empfehle ich, mehrere kleine System zu verwenden statt einem riesengroßen. Empfehlung für einen 40qm Raum: eine Endstufe: RCM DT300 treibt zwei Chassis SW263 WA01 in jeweils einem eigenen Gehäuse. Das Ganze wird über den DSP Subwooferausgang der frontseitigen MaxiWave-HDSP angesteuert und geregelt. Wenn es Richtung Präzsision gehen soll, empfehle ich ein geschlossenes 25l Gehäuse. Wenn es von der Lautstärke nicht ausreicht kann immer noch durch eine Passivmembran auf Bassreflex umgebaut, oder mit weiteren Subwoofer ergänzt werden.

 

  • Brauche ich ein Messmikrophon, wenn ich die MaxiWave sinnvoll nutzen will?

Nein, wenn Sie die DIY Standardmaßgabe: "Möglichst genau wie im Bauplan und möglichst frei im Raum aufgestellt" beherzigen.

Ja, wenn sie alle Pozenziale des Lautsprechers ausschöpfen wollen oder besondere Aufstellbedingungen haben. Bitte bedenken Sie: Mit einem solchen System sind Sie in der echten Spitzenklasse. Die Präzision im Bass kommt in erster Linie durch die individuelle Raumanpassung (siehe HDSP SubSupport, Techtalk No8.) und die Natürlichkeit im Mittel- und Hochtonbereich durch die Qualität der Lautsprecher! Die optimale Anpassung an die Raumakustik, die Ihnen mit den MaxiWaves optimal gelingt, bringt viel. Viel mehr als exotische Kabel, hochwertigste Verstärker oder sündteure Weichenbauteile. Ich empfehle Ihnen daher, den Kauf eines ordentlichen kalibrierten Messmikrophons mit einzuplanen (ab 150€). Dies gilt umso mehr, wenn sie aus ästhetischen Gründen von den Gehäusevorgaben abweichen wollen.


  • Wie können Messdaten der Messsoftware ARTA importiert werden?

1. Exportieren Sie Ihre Impulsresponds Daten in Arta als ASCI Datei. Arta File schreibt dabei zwei Reihen und einen beschreibenden Kopftext raus. Die Hypex Software erartet aber nur eine Spalte mit Daten. Der Kopftext und die erste Spalte muss also entfernt werden. Das geht ganz einfach mit dem Editor notepad2 der kostenlos von  http://www.flos-freeware.ch/notepad2.html heruntergeladen werden kann

2. Öffnen Sie das Datenfile mit dem notepad2 editor. Die Frage, ob Sie dieses lange File wirklich öffen wollen können Sie mit "ja" beantworten. Sie sollten jetzt 4 Zeilen Kopftext und zwei lange Spalten sehen

3. Entfernen Sie die Kopftextzeilen vollständig durch 4mal STRG+Shift+X

4. Markieren Sie alle restlichen Daten mit STRG+A

5. Entfernen Sie nun die erste Spalte mit Alt+Z so oft, bis die Zahlen der zweiten Spalte ganz vorne sind

6. Speichern sie unter neuername.txt ab

7. Sie können neuername.txt nun in den Hypex Designer importieren.

Wichtig: Achten Sie bitte darauf, dass die Einstellung der Settings (Samplerate) in der Hypex Software der Einstellung von Arta bei der Messung entspricht. Sie bekommen sonst den falschen Frequenzgang.